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Regenerative Energien
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Wie kann ich das Haus kostengünstig und zukunftssicher mit Wärmeenergie versorgen? Diese Frage stellt sich Bauherren und Modernisierern vor dem Hintergrund hoher und steigender Energiekosten. Parallel dazu ist der Klimaschutz stark in den Vordergrund gerückt, denn es geht darum, die den Treibhauseffekt verursachenden Klimagase, insbesondere Kohlendioxid (CO2) stark zu reduzieren.
Interview
Der Einstieg in die erneuerbaren Energien kann zunächst die Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung und zur Heizungsunterstützung sein. Denn auf jeden Quadratmeter in Deutschland strahlt die Sonne jährlich eine Energiemenge von etwa tausend Kilowattstunden, was etwa 100 Liter Heizöl bzw. 100 Kubikmeter Erdgas entspricht.
Auf dem Dach sammeln Kollektoren, die sichtbarsten Elemente der Solaranlage, die Sonnenstrahlung und wandeln sie in Wärme um. Dabei gibt es Arten und Bauformen für verschiedene Einsatzgebiete, die sich auch hinsichtlich der Kosten und Leistungen unterscheiden.
Die bekannteste und älteste Form der festen Biomassenutzung ist das Heizen mit Holz. Neben den klassischen Scheitholzkesseln haben in der jüngsten Vergangenheit vor allem die Pelletzentralheizungen und die Holzpelletöfen stark an Bedeutung gewonnen.
Als Alternative zum Heizkessel entdecken die Deutschen zunehmend die Wärmepumpe wieder und folgen damit ihren Schweizer Nachbarn, wo diese Form der Heizung bereits in der Hälfte aller Neubauten eingesetzt wird, in Schweden sind es sage und schreibe 95 %. Hierzulande entschieden sich gerade mal rund 3 % für das System, was auch damit zu tun hat, dass Wärmepumpen bereits in den 80er Jahren angeboten wurden, die Anlagen aber seinerzeit wenig ausgereift waren - und so keine wirkliche Alternative zu herkömmlichen Öl- und Gasheizungen boten.
Aus Sonne Strom zu erzeugen und dabei die Umwelt von Abgasen und Lärm zu verschonen - diese Idee finden immer mehr Deutsche überzeugend. Auch im Jahr 2006 waren wir Weltmeister, wurden hierzulande so viele Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) installiert wie sonst nirgendwo. Solarstromanlagen mit insgesamt 950 Megawatt (MW) gingen ans Netz, wodurch sich die Gesamtleistung dieser Form der Stromerzeugung auf 2.000 MW erhöhte, sich also innerhalb von drei Jahren vervierfacht hat.
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