Bauwissen

Bad

Das Bad - Wohnst Du schon?
Das Badezimmer von heute macht nicht nur sauber, sondern es macht auch Spaß. Vorbei sind die Zeiten der kargen „Nasszelle“, in der die Verweildauer auf das Notwendigste beschränkt wurde.
Planung ist das halbe Leben
Sein neues Badezimmer zu planen, bedeutet zunächst, sich mit den anderen Familienmitgliedern darüber Gedanken zu machen, was jeder vom neuen Badezimmer erwartet: ein Bade- und Duschparadies, einen Raum für die schnelle Hygiene, genug Platz für den Schminktisch oder einen Raum zum Ausspannen und Verwöhnen.
Investieren Sie in den Schallschutz bei Ihrer Sanitäranlage.
Sanitärobjekte - Vielfalt in Form und Material
Die wichtigsten Bestandteile des Bades sind die Sanitärobjekte, die in Form und Farbe zueinander passend den Stil und die Funktionalität bestimmen.
Armaturen - kleine Wunderwerke der Technik
Sanitärarmaturen sind aus Messing, verchromt, vergoldet oder farbig beschichtet in verschiedenen Formen im Handel erhältlich.
Badausstattung/Möbel - alle Sinne verwöhnen
Bei den heutigen Badkonzepten steht die durchgängige Designlinie im Vordergrund. Von den Sanitärobjekten über die Armaturen bis hin zu den Badmöbeln passen alle Elemente in eine optische Linie, wobei Ästhetik und Funktionalität kein Widerspruch sind.
Badtechnik - damit nichts das Vergnügen stört
Die Installationen für Wasser/Abwasser im Bad erfordern einen exakten Installationsplan. Die Anordnung der Sanitärobjekte bestimmt die Lage der Ver- und Entsorgungsleitungen. Um die Längen der Leitungen zu optimieren, ist es sinnvoll, Bad und Küche übereinander oder nebeneinander zu planen. Das spart Ihnen Versorgungsleitungen und damit Kosten. Um Geräuschbelästigungen zu vermeiden, sollten alle Leitungen und Objekte körperschallgedämmt montiert werden.
Keramik, Naturstein, Edelstahl und Glas gehören zu den beliebtesten Wand- und Bodenbelägen für das Badezimmer. Aber auch Holz hält immer stärker Einzug ins Badezimmer. Weitere Alternativen sind Bodenbeläge aus Kork, Linoleum, wasserunempfindliche Teppichböden oder Kunststoff.
Beleuchtung - für die gute Stimmung
In Räumen, in denen sich Feuchtigkeit und Elektrizität begegnen, ist besondere Vorsicht geboten. Bei der Planung der Beleuchtung im Badezimmer sind die Normen der DIN VDE 0100 Teil 701 zu beachten. Generell gilt: Im Bereich der Dusche oder Badewanne müssen die Leuchten gegen Spritzwasser (IP X4) oder Strahlwasser (IP X5) geschützt sein. Für das Licht in der Dusche empfehlen sich breitstrahlende Downlights. Achten Sie beim Kauf von Badleuchten auf die Sicherheitsprüfzeichen VDE bzw. ENEC oder GS.
Wellness - und das Bad wird zum Erlebnis
Wer neben dem „normalen“ Duschen und Baden mehr von seinem Badezimmer erwartet, dem bietet die Industrie vielfältige Möglichkeiten für das „Private Spa“. Whirlpools, Dampfbäder, Dampfduschen und Armaturen mit weichem Wasserstrahl, Massageduschen, Sauna, Infrarot-Kabinen oder Spezialarmaturen wie ein naturnaher Regenschauer gehören in den neuen „Badetempel“, in dem das Wasser zelebriert wird und man Entspannung und Erholung findet.
Barrierefreies Bad - wenn die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist
Wenn Mitglieder der Familie in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt oder Rollstuhlbenutzer sind, müssen Sie bei der Planung Ihres Badezimmers besondere Anforderungen berücksichtigen. Detaillierte Planungsgrundlagen können Sie der DIN 18025 Teil 1 und 2 entnehmen. Die dort angegebenen Bewegungsflächen sind Mindestanforderungen.
Badmodernisierung - aus alt mach neu
Nach etwa 15 Jahren wird es Zeit, den alten „Muff“ aus dem Badezimmer zu entfernen. Gehen Sie dabei großzügig vor und renovieren Sie Ihr Bad von Grund auf. Für die Badmodernisierung stehen spezielle Produkte und Systeme zur Verfügung, die auch bei ungünstigem Raumzuschnitt gute Lösungen bieten. Für die Modernisierung von Bädern in Altbauten gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Moderne Heizkörper bieten Mehrwert.
Wer sich bereits bei der Badplanung für die richtigen Oberflächen entscheidet, kann nicht nur Zeit, sondern auch Reinigungsmittel sparen. Schmutzabweisende Oberflächen bei der Sanitärkeramik, bei Wannen, Fliesen und Duschkabinen geben dem Schmutz und dem Kalk keine Gelegenheit, sich festzusetzen. Die besonders glatten Oberflächen bewirken, dass die Wassertropfen den Schmutz mitnehmen.
Das Badezimmer wird immer mehr als Wohnraum gestaltet.