Bauwissen
Sanitärobjekte - Vielfalt in Form und Material
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Aufsatzwaschbecken mit Dreilocharmatur, Foto: Duravit AG
Die wichtigsten Bestandteile des Bades sind die Sanitärobjekte, die in Form und Farbe zueinander passend den Stil und die Funktionalität bestimmen.
Waschtische stehen in folgenden Varianten zur Verfügung:
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Einbauwaschtische, die ähnlich wie die Küchenspüle in eine wasserfeste Platte versenkt oder von unten an der Platte befestigt werden. Die Platten können aus Holz, Glas, Natur- oder Kunststein oder einer gefliesten Fläche bestehen.
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Wandhängende Waschtische sind heute der Standard und werden einfach mit einem aus besonderen Dübeln und Schrauben bestehenden Befestigungssatz an der Wand befestigt.
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Aufsatzbecken sind auf einer Platte oder einem Unterschrank befestigt.
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Bei den Materialien sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt. Neben der klassischen Sanitärkeramik bieten die Hersteller zum Beispiel Glas, Edelstahl, Acryl, Natur- oder Kunststein, Sichtbeton oder Holz an. Prüfen Sie vor Ihrer Wahl die Strapazierfähigkeit und Reinigungsfreundlichkeit des gewünschten Objekts. Auf jeden Fall sollte Ihr neues Waschbecken nicht schon beim ersten Kontakt mit der herunterfallenden Parfümflasche einen bleibenden Schaden davontragen.
Badewanne als Objekt
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Die Badewanne ist für ein Bad, das der Entspannung und Erholung dienen soll, der wichtigste Einrichtungsgegenstand. Besonders komfortabel sind Whirlpools bzw. Whirl-Wannen. Praktisch und energiesparend ist die Montage in Verbindung mit einem Wannenträger.
Damit Sie das Bad in Ihrer neuen Wanne richtig genießen können, achten Sie darauf, dass Schulterhöhe und Innenhöhe der Wanne übereinstimmen. Ist die Wanne zu flach, kann man nicht tief genug eintauchen. Kommt aus Platzgründen nur eine kürzere Wanne infrage, sollte man darin tiefer eintauchen können.
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Eckbadewanne
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Die Wannenbreite orientiert sich an der Schulterbreite. Je nach Größe Ihres Badezimmers gibt es platzsparende Ecklösungen, den Einbau in ein Podest oder die repräsentative freistehende Wanne. Beim Verzicht auf eine Dusche wählen Sie eine kombinierte Dusch-Badewanne. Als Materialien stehen emailliertes Stahlblech, Sanitäracryl aber auch Holz, Gusseisen, Kupfer etc. zur Verfügung.
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Während ein Vollbad in der Wanne eher der Entspannung und Erholung dient, ist die Dusche für die tägliche schnelle Körperpflege geeignet. Ganz nebenbei hilft sie auch beim Wassersparen. Denn unter der Dusche verbraucht man nur etwa ein Fünftel der Wassermenge eines Vollbads. Neben Duschwannen in unterschiedlichsten Formen und Größen aus Email oder Acryl werden bodengleiche Duschplätze immer beliebter. Für eine bequeme Dusche sollte mindestens eine Fläche von 75 x 75 cm eingeplant werden. Als Spritzschutz dienen Duschabtrennungen aus Kunststoff oder Glas. Wer es preiswerter möchte, hängt einen Duschvorhang auf.
WCs werden heute in wandhängender Ausführung oder als Standmodell angeboten. Der dazugehörende WC-Spülkasten sitzt entweder vor der Wand oder verschwindet durch eine sogenannte Vorwandtechnik hinter der Wand, und es ist nur noch die WC-Betätigungsplatte zu sehen. Durch die Vorwandinstallation realisieren Sie nützliche Ablageflächen in Ihrem Bad. Bei den Konstruktionsarten der Klosettbecken unterscheidet man zwischen Flach- und Tiefspül-WCs. Tiefspül-WCs fangen die Fäkalien im Wasser auf, was zu weniger unangenehmen Gerüchen führt als bei Flachspülklosetts. Diese sollte man allerdings einsetzen, wenn z.B. aus Gesundheitsgründen öfters der Stuhl kontrolliert werden muss.
Bidets oder sogenannte Sitzwaschbecken sind für Unterkörperwaschungen bestimmt. Außerdem sind sie nützlich für das Waschen der Füße und können, mit einem Deckel versehen, auch als Hocker genutzt werden. Sind kleine Kinder im Haus vorhanden, kann das Bidet sogar als Kinderwaschbecken oder Kinderkleinbad „zweckentfremdet“ werden. Praktisch ist auch die Installation eines Urinals.
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